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Kindertagesbetreuung

Kita-Ausbau wird fortgesetzt

Der Bund stellt 5,4 Milliarden zur Verfügung, um zusätzliche Plätze in der Kindertagesbetreuung zu schaffen und ihren Betrieb zu finanzieren. Bundestag und Bundesrat haben beschlossen, den Ländern mehr Zeit einzuräumen, diese Mittel vollständig abzurufen und zu verbauen. Die Bundesregierung unterstützt dieses Anliegen.

Unter-Dreijährige in der Hamburger Kita "Villa Kunterbunt" Eltern haben seit August für ihre Kinder ab dem ersten Geburtstag einen Betreuungsanspruch Foto: Judith Affolter

Die Fristverlängerung verhindert, dass die für den Kita-Ausbau vorgesehenen Bundesgelder ungenutzt in den Bundeshaushalt zurückfließen müssen. Für die Länder bedeutet das mehr Handlungsspielraum. Den brauchen sie, um das Angebot an Kindertagesstätten bedarfsgerecht auszubauen.

Bundesfamilienministerin Schröder: "Das ist im Sinne der Familien, die nicht irgendwo irgendwelche Betreuungsplätze brauchen, sondern gute Betreuungsplätze in ihrer Nähe."

Wichtigster Maßstab: Wohlergehen der Kinder

Dass Eltern seit August dieses Jahres für ihre Kinder ab dem ersten Geburtstag einen Rechtsanspruch auf Tagesbetreuung haben, ist für Kristina Schröder ein großer Erfolg. Sie betont aber auch, dass es nicht nur auf die Anzahl der Plätze ankomme: "Für das Wohlergehen der Kinder, die in Kitas betreut werden, zählt nur eines, nämlich die Qualität."

Zur Verbesserung der Qualität unterstützt der Bund die Länder und Kommunen mit rund 3 Milliarden Euro. Ab 2015 werden es jährlich 845 Millionen Euro sein.

Freitag, 29. November 2013

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