Navigation und Service

Inhalt

Landwirtschaft

"Hier wächst Zukunft"

"Wir sollten bewusster genießen, uns bewusster ernähren und auch bewusster einkaufen." Hierzu rief Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner zum Start der Internationalen Grünen Woche in Berlin auf.

Ilse Aigner beim Eröffnungsrundgang des BMELV. Aigner eröffnete die Messe traditionell mit einem Rundgang Foto: Messe Berlin

Vom 15. bis zum 24. Januar laden über 1.500 Aussteller aus 56 Ländern zum Schauen, Kosten und Kaufen ein.

In diesem Jahr ist  Ungarn das Partnerland der Internationalen Grünen Woche (IGW). Von traditionellen Lángos über scharfe Paprika bis hin zu leckeren Weinsorten kann man viele der typischen Spezialitäten des Landes genießen.

Die Internationale Grüne Woche (IGW) ist eine einzigartige internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft, sowie des Gartenbaus. Sie ist sowohl Leistungsschau als auch Forum der Agrarpolitik. In diesem Jahr feiert sie ihr 75-jähriges Jubiläum. Erwartet werden rund 400.000 Besucherinnen und Besucher, sowie etwa 100.000 Fachbesucher.

Entwicklung im ländlichen Raum

Das Motto heißt: "Hier wächst Zukunft – Innovation und Vielfalt für mehr Lebensqualität". Hierunter bietet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Besucherinnen und Besuchern eine bunte Themenvielfalt in einer eigenen Halle.

Die Ausstellung konzentriert sich auf ländliche Räume und ihre Entwicklung. Aigner betonte im Vorfeld, dass das Thema „Jugend und ländliche Räume“ für sie einen hohen politischen Stellenwert habe. Die Entwicklungschancen ländlicher Räume würden maßgeblich davon abhängen, ob junge Menschen dort Perspektiven für sich sehen und entwickeln können. Die Abwanderung junger gut ausgebildeter Menschen, insbesondere junger Frauen, gefährde die Entwicklungschancen.

Ein weiter Schwerpunkt sind aktuelle Verbraucherinformationen wie beispielsweise zum Thema Lebensmittelimitate "Hingucken und Genießen". Außerdem informieren Expertinnen und Experten über Neuigkeiten zu Milch, Getreide, Fleisch, Obst und Gemüse. 

Landwirtschaft und Klimaschutz

Am 16. Januar treffen sich Agrarministerinnen und -minister aus aller Welt in Berlin. Auf dem Internationalen Agrarministerpodium und der Berliner Agrarministergipfel diskutieren sie zum Thema "Landwirtschaft und Klimawandel – neue Konzepte von Politik und Wirtschaft". Hier können Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfahrungen und Konzepte zum Umgang mit dem Klimawandel und Klimaschutz austauschen.

„Die Agrarpolitik steht im 21. Jahrhundert vor großen Herausforderungen beim Klima- und Ressourcenschutz. Der nachhaltige Umgang mit den vorhandenen Ressourcen ist seit langem das Kennzeichen einer wettbewerbsfähigen Landwirtschaft“, erklärte Aigner vor der Eröffnung der IGW.  

Der Agrarministergipfel soll den Startschuss für eine weltweite Initiative für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft geben, kündigte die Bundeslandwirtschaftsministerin an. 

Donnerstag, 14. Januar 2010

Seitenübersicht

Beiträge