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Forschung

Bei Talenten und Technologien gut aufgestellt

Deutschland ist im internationalen Wettbewerb um Talente, Technologien und Standorte gut aufgestellt. Zu diesem Ergebnis kommt der vom Bundeskabinett beschlossene „Bundesbericht Forschung und Innovation 2010“.

Die Bundesregierung informiert durch den „Bundesbericht Forschung und Innovation 2010“ umfassend über die Forschungspolitik des Bundes, der Länder und der EU. Sie nimmt zugleich auch zum aktuellen Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation Stellung.

In der Zeit von 2005 bis 2008 kletterten die Investitionen für Forschung und Entwicklung (FuE) um 21 Prozent. Das entspricht 1,9 Milliarden Euro. Auch die Wirtschaft hat trotz Krise die Ausgaben in diesem Zeitraum weiter gesteigert – um rund 19 Prozent. Das sind in absoluten Zahlen 7,4 Milliarden Euro mehr.

Forschung und Innovation im Fokus der Regierungspolitik

Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren Bildung, Forschung und Innovation in das Zentrum ihrer Wachstumspolitik gerückt. Sie bündelte zentrale forschungs- und innovationspolitische Initiativen in der Hightech-Strategie.

Der Bund steigerte die Leistungsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems durch

  • Exzellenzinitiative,
  • Hochschulpakt und
  • Pakt für Forschung und Innovation.

Deutschland wird damit als Wissenschaftsstandort gestärkt und international attraktiv. Bestätigt hat dies die unabhängige Expertenkommission Ende Februar 2010.

Investitionen in Forschung und Entwicklung gestiegen

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stieg der Anteil der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf circa 2,6 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Dies ist der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.

In absoluten Zahlen sind die gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung von Staat, Wirtschaft und Privaten zwischen 2005 und 2007 von 55,7 auf 61,5 Milliarden Euro angewachsen (+10 Prozent). Für die Bilanz 2008 wird mit einer weiteren Steigerung auf über 65 Milliarden Euro gerechnet.

Bundesministerin Annette Schavan: “Der Anteil forschungsintensiver Produkte und Dienstleistungen an der Wertschöpfung ist heute mit mehr als 45 Prozent in Deutschland so hoch wie in keinem anderen Industrieland.“

Das belegt auch die Entwicklung der Zahl von Publikationen und Patenten. Beide sind seit dem Jahr 2000 um 20 Prozent angestiegen.

Auch in der Krise in Bildung und Forschung investieren

Bis zum Jahr 2015 sollen die Investitionen in Bildung und Forschung auf 10 Prozent des Brutto-Inlandsprodukts steigen. Dieses Ziel verfolgen Bundesregierung, Länder und Wirtschaft gemeinsam.

Bis 2013 will die Bundesregierung in Bildung und Forschung zusätzlich 12 Milliarden Euro investieren. Zusätzliche Bildungs- und Forschungsausgaben von 750 Millionen Euro im Haushalt 2010 sind ein erster Schritt zu diesem Ziel.

„Die Botschaft ist klar: Jetzt heißt es Kurs halten“, so Schavan.

Forschungspolitik wird weiterentwickelt

Die Bundesregierung wird die Hightech-Strategie weiterentwickeln und noch stärker auf die Anwendungsfelder Klima / Energie, Gesundheit, Mobilität, Kommunikation und Sicherheit fokussieren.

Parallel wird das Hochschul- und Wissenschaftssystem weiter modernisiert. Dabei geht es speziell um die Reform des Bologna-Prozesses und die Stärkung der außeruniversitären Forschung durch mehr Autonomie und größere Gestaltungsspielräume.

Mittwoch, 19. Mai 2010

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