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Energieforschung

Bundesbericht schafft Transparenz

Wie fördert die Bundesregierung die Energieforschung? Der erste Bundesbericht Energieforschung informiert dazu Öffentlichkeit und Parlament und schafft damit Transparenz in der staatlichen Förderpolitik.

Ein Wissenschaftler untersucht eine moderne Lithium- Batterie Die Erforschung innovativer Energiespeicher ist ein Schwerpunkt der Forschungsförderung. Foto: picture alliance / ZB

Die Bundesregierung hat ihre Energieforschungspolitik auf die Energiewende ausgerichtet. Im Zentrum der Forschungsförderung stehen die Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, Energiespeicher, Netze und die Integration Erneuerbarer Energien in das gesamte Energieversorgungssystem.  

Mit dem aktuellen 6. Energieforschungsprogramm setzt die Bundesregierung in ausgewählten Themenfeldern Anreize, um bei privaten Unternehmen zusätzliche Forschungsmittel zu mobilisieren. Forschungseinrichtungen sollen gezielt Grundlagenforschung für die Energiewende betreiben.  

Die Bundesregierung schafft für die Wirtschaft Rahmenbedingungen für Innovationen und greift dort fördernd ein, wo langfristige strategische gesamtgesellschaftliche Überlegungen nicht mit den kurzfristiger orientierten ökonomischen Interessen der Unternehmen im Einklang sind.  

Information schafft Transparenz  

Mit dem vorgelegten Bericht zur Energieforschung will die Bundesregierung mehr Transparenz in der staatlichen Förderpolitik schaffen. Der Bericht zeigt die Förderung von Forschungsprogrammen zwischen den Jahren 2006 und 2012 auf. Er bietet einen Überblick über ausgewählte Forschungsprojekte.

Die Ausgaben für Energieforschung wurden im Berichtszeitraum um 75 Prozent von 401 Millionen Euro (2006) auf 708 Millionen Euro (2012) gesteigert. Dabei liegen die Schwerpunkte bei der Energieeffizienz und dem Ausbau Erneuerbarer Energien. Allein hier wurden im vergangenen Jahr Projekte mit 500 Millionen Euro gefördert. 

Vielfalt an Forschungsthemen 

Die Forschungsförderung umfasst eine breite Palette einzelner Forschungsthemen. Zum Themenkomplex Energieeffizienz gehören zum Beispiel Projekte mit den Schwerpunkten:

  •     energieoptimiertes Bauen,

  •     energieeffiziente Stadt und dezentrale Energiesysteme,

  •     Energieeffizienz in Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen,

  •     Speicher,

  •     Netze,

  •     Kraftwerkstechnologien,

  •     Brennstoffzellen, Wasserstoff,

  •     Systemanalyse und Informationsverbreitung.

Für den Ausbau Erneuerbarer Energien spielen folgende Schwerpunkte eine große Rolle:

  •     Windenergie,

  •     Photovoltaik,

  •     Regenerative Energieversorgungssysteme und Integration Erneuerbarer Energien,

  •     Geothermie,

  •     Niedertemperatur-Solarthermie,

  •     solarthermische Stromerzeugung / solarthermische Kraftwerke,

  •     sowie im Einzelfall Wasserkraft und Meeresenergie.

Darüber hinaus wird in dem Bericht über Projekte der Grundlagenforschung, der nuklearen Sicherheitsforschung und speziell der Forschungsinitiative Energiespeicher berichtet. 

Im 6. Energieforschungsprogramm wurde festgelegt, die Öffentlichkeit und das Parlament mit dem Bundesbericht Energieforschung darüber zu  informieren, wie die Bundesregierung die Energieforschung fördert. Federführend ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Energieforschung wird von vier Bundesministerien begleitet: Wirtschaft und Technologie, Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Bildung und Forschung. 

Mittwoch, 31. Juli 2013

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