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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Donnerstag, 31. März 2011

Pressemitteilung:
114
Ausgabejahr:
2011

Bundeskanzlerin Merkel telefonierte mit der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute mit der myanmarischen Friedensnobelpreisträgerin Frau Aung San Suu Kyi telefoniert.

In dem sehr freundschaftlichen Gespräch hat die Bundeskanzlerin Frau Aung San Suu Kyi ihre Hochachtung für den jahrzehntelangen gewaltfreien Widerstand ausgesprochen, den sie gegen das autoritäre Militär-Regime in Myanmar geleistet hat.

Beide waren sich einig in ihren Erwartungen an die neue zivile myanmarische Regierung, die gestern in ihr Amt eingeführt wurde. Diese Erwartungen entsprechen den eindeutigen Forderungen einer Resolution, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im März dieses Jahres beschlossen hat.

Gefordert werden insbesondere die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Einleitung eines nationalen Versöhnungsprozesses und die vollständige Anerkennung politischer Parteien, einschließlich der von Frau Aung San Suu Kyi geleiteten Partei „National League for Democracy“.

Frau Aung San Suu Kyi hat sich in dem Telefonat für einen Dialog mit der Regierung in diesem Sinne ausgesprochen. Die Bundeskanzlerin hob die konsequente Haltung der Bundesregierung gegenüber der myanmarischen Regierung  ebenso wie die deutsche Bereitschaft hervor, den myanmarischen Demokratisierungsprozess zu unterstützen.

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