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Klimaschutz

Deutschland steht zu seinen Zielen

Der UN-Weltklimagipfel in Warschau geht in die entscheidende Phase. Bis zum Abschluss der Konferenz am Freitag wollen die Regierungsvertreter Fortschritte auf dem Weg zu einem neuen Klimaabkommen erreichen. An den Verhandlungen auf Ministerebene nahm auch Bundesumweltminister Peter Altmaier teil.

Bundesumweltminister Peter Altmaier auf der UN-Klimakonferenz in Warschau Altmaier: Waldschutz ist besonders effektiver Klimaschutz Foto: picture-alliance/dpa

In seiner Rede auf der UN-Klimakonferenz sagte er weitere umfangreiche Anstrengungen Deutschlands für den Klimaschutz zu. Deutschland werde sein Ziel weiter verfolgen und bis 2020 seinen Ausstoß an Treibhausgasen um 40 Prozent gegenüber 1990 senken, um 55 Prozent bis 2030 und um 80 bis 95 Prozent bis 2050.  

Bis 2015 müssten außerdem drei Ziele erreicht werden, erklärte Altmaier weiter, darunter eine "rechtlich bindende Vereinbarung für alle Staaten" und "langfristige Strategien". Weiterhin müssten die "nationalen Anstrengungen aller Staaten nach wissenschaftlichen Kriterien nachprüfbar" sein.

Mindestens 30 Millionen Euro für Anpassungsfonds

Deutschland trägt 2013 1,8 Milliarden Euro zum internationalen Klimaschutz bei. Die Vorbereitungen für einen signifikanten Beitrag für den 2010 beschlossenen Green Climate Fund würden laufen, so der Minister.
Gerade die Anpassung an den Klimawandel bedürfe besonderer Aufmerksamkeit. Deutschland werde deswegen zum Anpassungsfonds bis Ende 2013 mindestens 30 Millionen Euro beisteuern.

Auch dem Schutz tropischer Wälder maß Altmaier besondere Bedeutung bei. "Durch Waldschutz können wir für den Klimaschutz schnell viel bewirken", betonte der Minister. Deutschland werde zusätzlich zwölf Millionen Euro bereit stellen. Damit kann ein Programm zur Unterstützung von Regionen aufgestockt werden, die eine Entwaldung bekämpfen und dadurch Treibhausgasemissionen verhindern. 

Die Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, hatte sich bereits in der ersten Woche der Konferenz an die rund 11.000 Teilnehmer des Gipfels mit einem Appell gewandt. Sie bezeichnete das Erreichen einer Null-CO2- Emission in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts als eine globale Mega-Herausforderung, als vielleicht die Größte, die es jemals gab.

Donnerstag, 21. November 2013

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