Navigation und Service

Inhalt

Migrationsbericht 2008

Deutschland wird vielfältiger

Immer mehr ausländische Wissenschaftler, Fachkräfte und leitende Angestellte finden in Deutschland eine berufliche Perspektive. Dies geht aus dem Migrationsbericht 2008 hervor, den die Bundesregierung in Berlin verabschiedet hat.

Zwei junge Frauen aus Deutschland und Indien arbeiten zusammen an einem Roboter. Gute berufliche Perspektiven für qualifizierte Migranten Foto: Ute Grabowsky

Menschen mit ausländischem Pass machen derzeit knapp neun Prozent der Bevölkerung aus. Darunter sind auch 240.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen.

Verstärkt auf Zuwanderung setzen

Insgesamt ist die Gruppe der Migranten deutlich jünger als der Schnitt der deutschen Bevölkerung. „Der Migrationsbericht zeigt einmal mehr: Der demografische Wandel lässt sich nicht stoppen. Wir können ihn aber steuern, indem wir verstärkt auf die Talente und Fähigkeiten der Zuwanderer setzen“, erklärte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer.

Die Daten aus dem Migrationsbericht belegen: "Immer mehr ausländische Wissenschaftler, Fachkräfte und leitende Angestellte finden in Deutschland eine berufliche Perspektive", betonte Böhmer.

Saldo negativ 

Insgesamt zieht es jedoch immer mehr Menschen fort: Erstmals seit 1984 ist der so genannte „Gesamtwanderungssaldo“ negativ: 55.700 Menschen haben das Land mehr verlassen, als zugewandert sind.

Der Migrationsbericht gibt einen Überblick über Zu- und Abwanderung in Deutschland. Neben allgemeinen Wanderungsdaten enthält er unter anderem Zahlen zur Arbeitsmigration, die angesichts der alternden Gesellschaft immer wichtiger wird. Daneben enthält der Bericht eine Darstellung der verschiedenen Zuwanderergruppen. Dazu gehören zum Beispiel Unionsbürger, Studierende, Arbeitsmigration, Menschen die Asyl und humanitäre Aufnahme begehren oder genießen und solche, die zu ihrer Familie ziehen.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Seitenübersicht

Beiträge