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Energieeffizienz

Die Energiewende muss gelingen

Auch das Jahr 2014 steht im Zeichen der Energiewende: Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, Strommarktdesign, Netzausbau und Energieeffizienz stehen auf der politischen Tagesordnung. Das kündigte Bundesumweltminister Peter Altmaier in Berlin an.

EU-Energielabel für Elektrogeräte Ein sparsamer Verbrauch von Strom und Gas ist ein entscheidender Faktor für die Energiewende Foto: Bundesregierung/Stutterheim

Auf dem Energieeffizienzkongress der Deutschen Energie-Agentur (dena) hob der Umweltminister die grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hervor. Denn "die Energiewende muss am Ende gelingen".

Für einen längeren zuverlässigen Kurs müssten Fehler korrigiert werden. Zudem sei die europäische Dimension mehr zu beachten, so Altmaier. Ein vernünftiger Ausbaupfad für die Erneuerbaren Energien sei sowohl für die Betreiber konventioneller Kraftwerke von Bedeutung als auch für den Netzausbau.

Beim Thema Energieeffizienz werde man sich darum kümmern, einen nationalen Effizienzplan zu erarbeiten. Zudem werde man die Gebäudesanierung fördern sowie stärker in effiziente Geräte und Anlagen investieren, so Altmaier.

Energieeffizienz – eine Säule der Energiewende

Ganz gleich, wie wir unsere Energie gewinnen - ob aus Öl, Gas, Kohle, Biomasse, Sonne oder Wind: Es geht immer darum, möglichst viel Energie aus den vorhandenen Ressourcen zu erzeugen. Wenn wir gleichzeitig so wenig Energie wie möglich verbrauchen, erreichen wir eine hohe Energieeffizienz.

Strom und Wärme optimal zu erzeugen und sparsam zu verbrauchen, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Energiewende. Bis 2020 soll der Energiekonsum in Deutschland um ein Fünftel sinken, bis 2050 sogar um die Hälfte.

Beachtliches wurde schon erreicht: Während die Wirtschaftsleistung über 20 Jahre betrachtet deutlich zugelegt hat, ist der Energieverbrauch um rund ein Zehntel gesunken. Energieeffizienz kann demnach zu einem echten Katalysator für Wachstum und Wohlstand werden.

Gute Beispiele machen Schule

Auf ihrem Energieeffizienzkongress zeichnete die dena vier Unternehmen mit dem Energy Efficiency Award 2013 aus. Preise erhielten die Salzgitter Flachstahl GmbH, das IT-Beratungsunternehmen erecon AG, das Hamburger Caféhaus LANGES e.K. und die EJOT Fastening Systems Co. Ltd.

Die Unternehmen wurden dafür ausgezeichnet, dass sie mit ihrer Unternehmensstrategie ihren Energieverbrauch stark reduzierten, Energieeffizienzmaßnahmen umsetzten oder ihre Produktion energetisch optimierten.

Gewinner gab es auch im Wettbewerb "Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen – Gute Beispiele 2013". Er wird gefördert von der dena, dem Bundeswirtschaftsministerium in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund.

Preise bekamen der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt Hannover sowie die Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode. Ausgezeichnet wurden besondere Energieeffizienzmaßnahmen wie ein Energieeinspar-Contacting, Energiesparprojekte an städtischen Schulen sowie die Verbindung der energetischen Schulsanierungen mit dem Unterricht.

Montag, 25. November 2013

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