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Waldstrategie 2020

Eine gesellschaftliche Chance und Herausforderung

Das Bundeskabinett hat die "Waldstrategie 2020" beschlossen. Im "Internationalen Jahr der Wälder 2011" leistet die Strategie einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft.

Gestapelte Baumstämme im Wald Lebensraum Wald Foto: BMU / Brigitte Hiss

Wälder bedecken ein Drittel der Landesfläche Deutschlands. Das sind gut elf Millionen Hektar. Die Waldfläche hat in den letzten vier Jahrzehnten um eine Million Hektar zugenommen. Inzwischen wurde mit 39 Prozent ein beachtlicher Laub- und Mischwaldanteil erreicht.

Ziel der Waldstrategie ist, eine ausgewogene und tragfähige Balance zwischen den steigenden und teilweise konkurrierenden Ansprüchen der Gesellschaft an den Wald zu finden.

Natur und Wirtschaftsfaktor

Wälder sind wertvolle Ökosysteme, Kohlenstoffspeicher und Rohstofflieferanten. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Wirtschaft.

Die Forst- und Holzwirtschaft zählt mit einem Umsatz von rund 160 Milliarden Euro und über 1,2 Millionen Beschäftigten zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen in Deutschland.

Gleichzeitig ist der Wald Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten und Naherholungsgebiet. Die Folgen des Klimawandels stellen Waldbesitzer und Forstwirtschaft vor zusätzliche Herausforderungen.

Für eine tragfähige Balance

Der Wald in Deutschland wird nachhaltig genutzt. Wachsende Ansprüche an den Wald dürfen nicht dazu führen, dass der Dreiklang aus ökologischem, ökonomischem und sozialem Nutzen aus dem Gleichgewicht gerät“, so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Gerd Müller.

Die Waldstrategie liefert einen wichtigen Beitrag im „Internationalen Jahr der Wälder 2011“. Sie trägt dazu bei, das Bewusstsein der Bevölkerung für das Ökosystem Wald und die Leistungen nachhaltiger Forstwirtschaft zu fördern.

Mittwoch, 21. September 2011

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