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Filmförderung

Filmstandort Deutschland international gefragt

Seit fünf Jahren fördert die Bundesregierung Filmproduktionen in Deutschland durch den Deutschen Filmförderfonds. Deutsche Studios sind dadurch auch für internationale Großprojekte als Produktionsstandorte attraktiv geworden.

Die Kinder-Schauspieler Louis Hofmann (Tom Sawyer) und Leon Seidel (Huck Finn) posieren bei Dreharbeiten zum Kinofilm 'Huck Finn' in Köln. Film 'Huck Finn' Foto: picture alliance / dpa / Kaiser

Die Filmindustrie ist eine Branche mit beachtlichem wirtschaftlichen Potenzial. Deutschland spielt in diesem internationalen Geschäft eine zunehmend wichtige Rolle.

Auch im fünften Jahr seines Bestehens war die Nachfrage nach Mitteln aus dem Fördertopf des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) ungebrochen hoch. Gefördert wurden 111 Filme. Die dafür eingesetzten Fördermittel in Höhe von 59,5 Millionen Euro lösten Investitionen in einem Umfang von 338 Millionen Euro aus.

Seit Start des DFFF im Januar 2007 bis Ende Dezember 2011 sind Zuschüsse für 527 Filme in Höhe von insgesamt rund 293,5 Millionen Euro bewilligt worden. Allein in Deutschland sorgten diese Fördergelder für Folgeinvestitionen in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro.

Standort für internationale Kooperationen

Der Filmstandort Deutschland profitiert zunehmend von internationaler Zusammenarbeit. Unter den 111 geförderten Filmen im Jahr 2011 waren 44 internationale Koproduktionen.

"Der Filmstandort Deutschland ist so gefragt wie nie", erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit Blick auf die Erfolge der Filmförderung. "Die innerhalb der letzten fünf Jahre durch den DFFF geschaffene hohe Attraktivität des Filmstandortes Deutschland macht es inzwischen möglich, dass internationale Großprojekte von deutscher Seite initiiert und hierzulande umgesetzt werden."

Es wurden 78 Spiel-, 28 Dokumentar- und 5 Animationsfilme gefördert. Die höchste Förderung erhielt dabei die internationale Großproduktion Cloud Atlas, für die die Förderhöchstsumme von zehn Millionen Euro bewilligt wurde.

Ausblick auf das Kinojahr 2012

Unter den geförderten Projekten befinden sich auch diesmal wieder zahlreiche vielversprechende Produktionen, die ein spannendes Kinojahr erwarten lassen:

Gefördert wurden unter anderen:

  • Helmut Dietls Hauptstadtkomödie Zettl,
  • Peter Sehrs Historienfilm Ludwig II,
  • der Kinderabenteuerfilm Huck Finn – die Fortsetzung der erfolgreichen Tom Sawyer-Verfilmung von Hermine Huntgeburth,
  • die Literaturverfilmungen Die Vermessung der Welt in der Regie von Detlev Buck,
  • Glück von Doris Dörrie.


In der Kategorie Animationsfilm wurden unter anderen gefördert:

  • Der Mondmann nach einer Romanvorlage von Tomi Ungerer,
  • Til Schweigers Keinohrhase und Zweiohrküken.


In der Kategorie Dokumentarfilm:

  • Douglas Wolfspergers Doppelleben,
  • Rollenspiele von den Gebrüdern Beetz.

Die Liste aller 2011 geförderten Projekte ist im Internet abrufbar: Filmförderfonds

Die Bundesregierung fördert seit Anfang 2007 die Produktion von Kinofilmen durch den Deutschen Filmförderfonds mit 60 Millionen Euro jährlich. Erstattet werden bis zu 20 Prozent der Produktionskosten, die in Deutschland ausgegeben werden. Vom DFFF profitieren nicht nur große Produktionen, sondern auch kleinere und mittlere Projekte. Ziel der Maßnahme ist es, den Produktionsstandort Deutschland zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit und Qualität deutscher Filme weiter zu steiger.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

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