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Krebsbekämpfung

Finanzierung klinischer Krebsregister geregelt

Der Nationale Krebsplan sieht vor, flächendeckende klinische Krebsregister aufzubauen. Bund, Länder und Deutsche Krebshilfe haben sich geeinigt, wie die Register finanziert werden sollen. Acht Millionen Euro werden investiert.

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Fast eine halbe Millionen Deutsche erkranken jedes Jahr neu. Um die Diagnose und Behandlung weiter zu verbessern, müssen möglichst vollständig und aktuell Daten über Krebserkrankungen gesammelt werden. Das soll in klinischen Krebsregistern geschehen.

Gesetzentwurf auf den Weg gebracht

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, ein flächendeckendes Netz von Registern aufzubauen. Mit dem Krebsfrüherkennungs- und registergesetz brachte sie einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg. 

Die Finanzierung der für den Aufbau erforderlichen acht Millionen Euro ist jetzt geregelt: Die Deutsche Krebshilfe trägt 90 Prozent und somit 7,2 Millionen Euro. Die verbleibenden zehn Prozent tragen die Bundesländer, die mit dem Aufbau beauftragt sind.

"Wir sind einen entscheidenden Schritt voran gekommen", so Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Die Krebsregister sollen in den kommenden drei Jahren aufgebaut werden. Pro Jahr werden die Kosten etwa 57 Millionen Euro betragen. Auch von diesen Kosten übernehmen die Länder zehn Prozent. Neunzig Prozent zahlen die Gesetzlichen Krankenkassen.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

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