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Engagement

Für eine lebendige Bürgergesellschaft

In Deutschland engagieren sich mehr als 23 Millionen Menschen in Vereinen, Verbänden und Initiativen. Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft. Die Bundesregierung beschloss eine Nationale Engagementstrategie, um bessere Bedingungen für die Ehrenamtlichen zu schaffen.

Ein wesentliches Anliegen ist die Verbesserung der Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei der Engagementförderung in Deutschland. Außerdem setzt sich die Bundesregierung für eine bessere Kultur der Anerkennung und Wertschätzung bürgerschaftlichen Engagements ein.

"Es ist ein unschätzbares Kapital und eine der wichtigsten Ressourcen, die wir haben", betonte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Wir brauchen das Engagement der Menschen in Deutschland, denn diejenigen, die sich engagieren, tragen mit ihren Einsatz zum Fortschritt und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bei."

Tragende Säule des Gemeinwesens

Die Strategie wird zwischen den Bundesministerien gemeinsam beraten und aufeinander abgestimmt. Die Handlungsfelder basieren auf Empfehlungen des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation. Darin wirkten Vertreter aus Bürgergesellschaft, Bund, Ländern und Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft, Kirchen und Kultur mit.

Die Bundesregierung begreift die Nationale Engagementstrategie als Leitfaden für eine lebendige Bürgergesellschaft. Sie sieht im bürgerschaftlichen Engagement einen Motor für die Entwicklung sozial innovativer Lösungen.

Bürgerschaftliches Engagement ist Ausdruck von Verantwortungsfähigkeit und ein wesentlicher Faktor für faire Chancen in unserer Gesellschaft. Es bereichert das soziale Miteinander und vermittelt Erfolgserlebnisse, die prägend sein können für das ganze Leben.

Ziele der nationalen Engagementstragegie

Die Bundesregierung macht Angebote zur weiteren Vernetzung und zum Informationsaustausch. Unter der Federführung der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden die engagementpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung koordiniert. Folgende Ziele sind vereinbart:

  • bessere Abstimmung engagementpolitischer Vorhaben zwischen Bund, Ländern und Kommunen

  • größere Anerkennung und Wertschätzung der Leistungen von freiwillig Engagierten

  • bessere Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hat das „Nationale Forum für Engagement und Partizipation“ im Frühjahr 2009 mit Unterstützung des Familienministeriums eingerichtet. Im Forum kommen unabhängige Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft sowie aus Politik und Verwaltung in thematischen Dialogforen zusammen. Sie begleiten die Bundesregierung bei der Ausgestaltung der nationalen Engagementstrategie.

Lesetipp: Online-Magazin „engagiert“ 

Mittwoch, 6. Oktober 2010

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