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Auslandseinsätze

Kanzlerin dankt Familienangehörigen

Angehörige von Soldaten und Polizisten im Auslandseinsatz müssen viele Entbehrungen erleiden. Stellvertretend für alle Betroffenen bedankte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei 54 Angehörigen, die sie zu einem Besuch ins Kanzleramt eingeladen hatte.

Merkel trifft Angehörige von Soldaten und Polizisten im Auslandeinsatz Herzensangelegenheit: die Bundeskanzlerin trifft Angehörige von Soldaten und Polizisten im Auslandseinsatz Foto: picture alliance / dpa

An der Veranstaltung nahmen auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, Verteidigungsminister Thomas de Maizière und der Generalinspekteur der Bundewehr, General Volker Wieker, teil. Die Bundeskanzlerin freute sich, die Angehörigen - 36 Erwachsene sowie 18 Kinder und Jugendliche - von Soldaten und Polizisten, die sich im Auslandseinsatz befinden, zu begrüßen.

Weihnachten - eine schwere Zeit der Trennung

"Dass Sie heute hier sind, zeigt, dass Sie auch einen Teil der Last und der Aufgabe mittragen, dass andere Menschen in unserem Land und anderswo in Sicherheit leben können", würdigte Merkel ihre Leistungen.

Rund 6.400 Soldaten und 340 Polizeibeamte sind derzeit an den Einsätzen im Ausland beteiligt. Die geladenen Angehörigen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie stehen stellvertretend für die vielen, für die es eine Belastung ist, auf ihre Frauen und Männer, Töchter und Söhne, Mütter und Väter verzichten zu müssen.

"Das ist ein Dienst, der von vielen in unserem Land nicht so sehr beachtet wird", sagte die Bundeskanzlerin, "der aber für Sie etwas ist, bei dem man gerade in dieser Zeit besonders daran denkt, dass jemand fehlt."

Der Dank gebühre den Angehörigen genauso wie den Einsatzkräften. Merkel würdigte das Engagement von den Frauen und Männern, die bei internationalen Einsätzen rund um den Globus ihren Dienst versehen. "Dass es Menschen gibt, die gerne Soldaten werden, die gerne Polizisten werden, die gerne für die Sicherheit anderer Menschen einstehen", dafür könne man dankbar sein. Gerade weil in Deutschland Sicherheit sehr häufig für etwas Selbstverständliches gehalten werde, müsse immer wieder daran erinnert werden.

Herzensangelegenheit der Kanzlerin

Die Bundeskanzlerin freut sich immer sehr auf diesen vorweihnachtlichen Empfang, der mittlerweile zur Tradition geworden ist. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, im Gespräch mit den Familien das Leben der Soldaten und Polizisten aus einer anderen Perspektive zu verfolgen.

Diese Einladung ist daher nicht nur eine Geste des Dankes und der Verbundenheit gegenüber den Angehörigen. Sie dient der Kanzlerin auch dazu, um persönliche Eindrücke über die Entbehrungen der Familien durch die Trennung zu erhalten. 

Nach einem Rundgang im Bundeskanzleramt folgte der offizielle Fototermin in der Skylobby des Bundeskanzleramts. Anschließend konnten die Angehörigen hinter geschlossenen Türen ganz offen mit der Kanzlerin, den beiden Ministern und dem Generalinspekteur über ihre Sorgen und Wünsche sprechen.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

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