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Gesundheit

Krankheiten kennen keine Grenzen

Internationaler Handel und Reisen tragen dazu bei, dass sich Gesundheitsgefahren innerhalb weniger Stunden über Länder und Kontinente hinaus ausbreiten können. Deshalb beschloss die Bundesregierung ein Konzept zur globalen Gesundheitspolitik.

Bakterien und Viren können nahezu jeden Erdteil innerhalb weniger Stunden erreichen. Auch Lebens- und Konsumgewohnheiten gleichen sich an – nicht immer zum Positiven für die Gesundheit. Nicht übertragbare chronische Krankheiten breiten sich auch in Schwellen- und Entwicklungsländern aus.

Deutschland ist dabei, wenn es darum geht, sich und andere vor grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren zu schützen. Dafür entwickelt die Bundesregierung mit ihren Partnern weltweite Gesundheitsarchitektur und Gesundheitssysteme. Außerdem setzt sie durch Gesundheitsforschung und -wirtschaft weitere Impulse. Und schließlich sollen die verschiedenen Politikbereiche stärker kooperieren. Für die Bundesregierung heißt das, dass sich die Bundesressorts besser abstimmen.

Gemeinsam mit Partnern handeln

Viele andere Länder, mit denen die Bundesregierung in der internationalen Gesundheitspolitik zusammenarbeitet, legen vergleichbare Konzepte vor. Nichtregierungsorganisationen, die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation sind ebenfalls an der globalen Gesundheitspolitik beteiligt.

Wenn sie wissen, was ihre Partner planen, können sie gemeinsam schlagkräftig handeln und ihre Ressourcen weltweit sinnvoll einsetzen. Wenn jeder für sich handelt, ist die Wirkung begrenzt und ineffiziente Doppelstrukturen drohen.

Das Konzept der Bundesregierung bietet die nötige Übersicht. Internationale Partner und die einzelnen Ressorts in Deutschland können ihre Ansätze vergleichen und Neues einfach hinzu fügen. Projekte der globalen Gesundheitspolitik finanziert in Deutschland jedes Ministerium aus seinem Budget.

Beispiele für deutsches Engagement:

1. Deutschland ermöglicht in Kenia armen Schwangeren eine sichere Geburt, indem Kliniken über ein Gutscheinsystem vergütet werden. Bisher wurden mehr als 270.000 Gutscheine an Frauen ausgegeben. Jeden Monat kommen 1.500 Kinder sicher zur Welt.
2. Deutschland unterstützt den globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria mit 200 Millionen Euro im Jahr. Im Verwaltungsrat des Fonds hat sich Deutschland erfolgreich für mehr Effizienz und Transparenz sowie für das Stärken der Entwicklungspartner vor Ort eingesetzt.
3. Deutschland fördert das Europäische Zentrum für Umwelt und Gesundheit mit jährlich 3,4 Millionen Euro. Das Zentrum mit Sitz in Bonn analysiert umweltbedingte Gesundheitsrisiken und entwickelt Handlungskonzepte.

Mittwoch, 10. Juli 2013

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