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Kulturstaatsministerin

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Pressemitteilung:
488
Ausgabejahr:
2010

Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnet Napoleon-Ausstellung in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat heute in Bonn die Ausstellung "Napoleon und Europa. Traum und Trauma" eröffnet. In seiner Rede in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (KAH)  betonte er:

Napoleon gehört zweifelsohne zu den ambivalentesten Herrschergestalten der Neuzeit. Doch unbestritten wirken Napoleons kulturelle und gesellschaftspolitische Reformen bis heute nach. Zwischen 1799 und 1815 wurden die Ideen der Französischen Revolution und der Aufklärung nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa verbreitet. Darum bleibt die Auseinandersetzung mit Napoleon als Teil unserer gemeinsamen europäischen Geschichte auch heute noch aktuell. Die Napoleon-Ausstellung, die wir heute eröffnen, ist ein Teil einer gemeinsamen Initiative, mit der mein französischer Amtskollege und ich dem deutsch-französischen Kulturraum in Europa künftig mehr Gewicht verleihen wollen.“

Der Kulturstaatsminister erklärte weiter: „Die Ausstellung setzt die Reihe der großen internationalen kulturhistorischen Themenausstellungen der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland fort. Sie sind Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal der Ausstellungshalle.“

Die Ausstellung „Napoleon und Europa. Traum und Trauma“ befasst sich mit den Auswirkungen der Herrschaft Napoleon Bonapartes (1769-1821) auf Europa. Sie will anhand der historischen Figur Napoleons die Verflechtungs- und Erinnerungsgeschichte Europas und die gemeinsamen historischen Grundlagen darstellen. Gezeigt werden bedeutende Werke der Malerei und der Skulptur aus ganz Europa, die ein umfassendes Bild der napoleonischen Ära zwischen Krieg, Politik, Verwaltung, Propaganda, Kunstraub und Kulturblüte vermitteln sollen. Die bis zum 25. April 2011 laufende Ausstellung wurde von der KAH entwickelt und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Sarkozy. Sie wird anschließend vom Musée de l'Armée in Paris übernommen.

Die KAH bietet auf einer Ausstellungsfläche von 5.600 qm seit 18 Jahren international bedeutende Wechselausstellungen aus den Bereichen Kunst- und Kulturgeschichte, Archäologie, Wissenschaft und Technik. Sie wird von der Bundesregierung institutionell gefördert und erhält in diesem Jahr knapp 16,4 Mio. Euro an Bundeszuwendungen.

Weitere Informationen unter: http://www.kah-bonn.de/

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