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Datenschutz

Netzkompetenz von Jugendlichen weiter stärken

Die Online-Kampagne “watchyourweb.de“ soll Jugendlichen ein stärkeres Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten vermitteln. Das unterstrich Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner in einer aktuellen Diskussion mit Schülerinnen und Schülern.

Junge Frauen am Computer Einmal im Netz - immer im Netz? Foto: Maro/version-foto.de

"Nach jüngsten Umfragen nutzen 90 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren täglich das Internet. Viele Jungen und Mädchen sind in sozialen Netzwerken aktiv, chatten und stellen persönliche Daten und Fotos online. Es ist unsere Aufgabe, sie über mögliche Gefahren aufzuklären und ihnen die Kompetenzen beizubringen, die ihnen helfen, ihre Privatsphäre auch im Internet zu schützen", sagte Aigner während der Diskussionsveranstaltung.

Die Ministerin beantwortete gemeinsam mit Expertinnen und Experten Fragen der Schülerinnen und Schüler zum Schutz der Privatsphäre im Netz. Im Mittelpunkt standen Tipps, wie die Jugendlichen ihre privaten Daten beim Surfen im Internet besser schützen können.

Rechtzeitig Sensibilität entwickeln

Schon die Jüngsten lernen heute spielerisch auf den Webseiten von Sandmann oder Kikaninchen mit der Maus umzugehen. Der Umgang mit dem Computer ist für viele der Kleinen schon selbstverständlich.

Später, wenn die Kinder lesen können, wird auch der Informationsaustausch per Internet interessant. Vor allem Netzwerke üben eine starke Anziehungskraft aus. Doch wie können die Kinder und Jugendlichen ihre Daten schützen? Schon früh sollten Eltern und Lehrer nicht nur über Möglichkeiten, sondern auch über Gefahren im Internet aufklären.

Hilfsangebote im Netz nutzen

Die unter anderem mit dem Internationalen Deutschen PR-Preis ausgezeichnete Online-Kampagne „watch your web“ ist eine Plattform für sicheres Surfen im Internet. Filme, Aktionen, ein Webtest und Tipps für Sicherheit im Netz zeigen anschaulich, welche Risiken im Internet lauern und wie man ihnen begegnen kann. Folgende Botschaften stehen im Mittelpunkt:

•         Das Internet vergisst nichts!

•         Was einmal im Internet steht, kann sich schnell verbreiten.

•         Virtuelles ist real.

•         Im Internet ist man nicht immer ungestört.

Heutzutage sind die Schüler bereits sensibilisiert für das Thema, tauschen sich über Möglichkeiten des Datenschutzes aus, gehen bewusst mit ihren Daten um. Zwei Drittel der Jugendlichen nutzen besondere Einstellungen, sogenannte Privacy-Options, um Ihre Daten nur bestimmten Personenkreisen zugänglich zu machen. Sie haben das Problem erkannt.

„Das liegt nicht zuletzt an erfolgreichen Kampagnen wie „watch your web“. Aber auf ersten Erfolgen wollen wir uns nicht ausruhen, sondern machen weiter. Dazu gehört auch die Bildungsinitiative, die ich ins Leben gerufen habe“, so die Ministerin.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

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