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OECD-Wirtschaftsausblick

Privater Verbrauch sorgt für Wachstum

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sagt für Deutschland gute Zeiten voraus: Das Bruttoinlandsprodukt wird 2014 um 1,7 Prozent wachsen und 2015 um 2,2 Prozent. Die Reallöhne werden steigen und die Arbeitslosigkeit sinken.

Junge Leute in der Fernseher-Abteilung eines Elektronikmarkts Die OECD rechnet damit, dass durch höhere Löhne der private Verbrauch angekurbelt wird Foto: picture alliance

Die OECD-Experten erwarten, dass das Wirtschaftswachstum an Kraft gewinnen und dabei durch den privaten Verbrauch gestützt wird. Reallohnzuwächse und die niedrige Arbeitslosigkeit dürften das Wachstum des privaten Verbrauchs fördern.

Das zunehmende Vertrauen in die Erholung des Euroraums und die niedrigen Zinssätze würden den Investitionsausgaben voraussichtlich Auftrieb verleihen, so die Annahmen der Experten.

Arbeitslosigkeit sinkt weiter

Die Arbeitslosigkeit soll laut OECD weiter sinken. 2015 wird die Arbeitslosenquote bei 5,2 Prozent liegen (berechnet nach internationalem Standard). 2011 waren es noch 6,0 Prozent.

Die niedrige Arbeitslosigkeit und der Fachkräftemangel werden nach den Erwartungen der OECD dafür sorgen, dass die Löhne wieder steigen. Die verfügbaren Einkommen sollen im kommenden Jahr um 3,1 Prozent und 2015 sogar um 3,5 Prozent wachsen.

Überschuss in Staatskassen

Die gute konjunkturelle Entwicklung soll sich auch auf die Kasse des Staates auswirken. Der staatliche Gesamthaushalt werde 2014 das dritte Jahre in Folge einen Überschuss ausweisen, so die Prognose der OECD. Er werde bei 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen und 2015 auf 0,6 Prozent steigen,

Der deutsche Schuldenstand werde bis 2015 auf 73,6 Prozent fallen, von 78,8 Prozent in diesem Jahr.

Dienstag, 19. November 2013

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