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Ausbildungsförderung

Weitere Verbesserungen beim Bafög

Die Zahl derjenigen, die den höchsten Fördersatz erhalten, ist von 38 Prozent im Jahr 2005 auf inzwischen fast 43 Prozent bei den Studierenden gestiegen. Bei den Schülerinnen und Schülern ist eine Steigerung von 62 auf 68 Prozent zu verzeichnen.

Der vom Bundeskabinett verabschiedete Bafög-Bericht zeigt die positive Entwicklung: Das Ziel der Förderung wird zunehmend besser erreicht. Die Unterstützung kommt insbesondere den unteren Einkommensschichten zugute.

Bedingt durch die geburtenschwachen Jahrgänge ging die Zahl der Geförderten von 2005 bis 2007 zurück, stieg dann 2008 wieder leicht an. Da durch die letzte Reform die Förderbeträge deutlich gestiegen sind, haben sich die Ausgaben von Bund und Ländern seit 2005 um 4,2 Prozent erhöht.

Strukturelle Verbesserungen

Besonders deutlich sind die Auswirkungen der verbesserten Möglichkeiten, im Ausland zu studieren und weiter Bafög zu beziehen. Die Zahl der im Ausland Geförderten stieg um 43 Prozent auf gut 28.000.

Auch der Anteil von Frauen unter den Geförderten ist gewachsen. Inzwischen beträgt er 54 Prozent. Wesentlich dürfte dafür auch sein, dass bereits die letzte Reform strukturelle Verbesserungen für Studierende mit Kindern enthielt. Dies soll weiter verbessert werden.

Geplant ist weiterhin, das Eintrittsalter für die Förderung für Magister-Studiengänge von 30 Jahren auf 35 Jahre anzuheben.

Erneute Bafög-Erhöhung in diesem Jahr

Die Bundesregierung wird die Ergebnisse des Bafög-Berichts nutzen, um die für das Wintersemester 2010/2011 zugesagten Verbesserungen zu konkretisieren. Schon im Frühjahr wird das Bundeskabinett neue Anpassungen der Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) beschließen.

Damit sollen ab Wintersemester 2010/2011 Studierende, Schülerinnen und Schüler mehr Geld erhalten. Wie hoch die neuen Sätze sein werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer davon ist die Entwicklung der letzten Jahre, insbesondere die Auswirkung der letzten Erhöhung im Jahr 2008.

Nationales Stipendienprogramm

Ein Ziel der Bundesregierung ist es, ein nationales Stipendienprogramm zu etablieren, das keine Auswirkungen auf das Bafög haben soll. Bundesbildungsministerin Annette Schavan sagte: „Bei der Förderung der Studierenden setzen wir auf einen Dreiklang aus Bafög, Stipendien und Bildungsdarlehen. Junge Menschen aus einkommensschwächeren Familien werden sich auch künftig auf ausreichende finanzielle Unterstützung durch das Bafög verlassen können.“

Mittwoch, 13. Januar 2010

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