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Konjunktur

Wirtschaft arbeitet sich weiter aus der Krise

Zum achten Mal in Folge hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert. Das ergibt sich aus dem aktuellen ifo-Geschäftsklimaindex. Damit ist das Geschäftsklima derzeit wieder so gut wie vor dem Ausbruch der Wirtschaftskrise.

Der Index stieg von 92,0 Punkten im Oktober auf 93,9 im November an. Die Einschätzung der augenblicklichen Lage verbesserte sich von 87,4 auf 89,1 Punkte gegenüber dem Vormonat.

Auch der Ausblick für das nächste halbe Jahr fällt besser aus. Die Erwartungen legten um 2,1 Punkte auf 98,9 Punkte zu. Die aufgehellte Stimmung gilt sowohl für das verarbeitende Gewerbe als auch für den Groß- und Einzelhandel. 

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Investitionen stützen Wirtschaftswachstum

Auch in den Industrieunternehmen haben sich Lage und Stimmung deutlich verbessert. Dies beruht insbesondere auf günstigeren Exportchancen. Lediglich das Baugewerbe schätzt die weitere Geschäftsentwicklung zurückhaltender ein.

BIP wächst ebenfalls

Positive Meldungen kommen auch vom Statistischen Bundesamt. Es bestätigte heute das BIP-Wachstum in Höhe von 0,7 Prozent. Vor allem Investitionen in Bauten und Ausrüstungen stützen das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal. Hier zeigen sich auch die Auswirkungen des Konjunkturpaketes der Bundesregierung - vor allem im Bausektor.

Der ifo-Geschäftsklimaindex gilt als wichtigster Stimmungsmesser der deutschen Wirtschaft. Das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung befragt monatlich etwa 7.000 Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Bauhauptgewerbe, des Groß- und Einzelhandels sowie 200 Firmen aus dem Dienstleistungsbereich. Die Unternehmen beurteilen ihre augenblickliche Geschäftslage und geben Erwartungen für die kommenden sechs Monate ab. Das Geschäftsklima ist der Mittelwert aus Geschäftslage und Erwartungen.

Dienstag, 24. November 2009

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