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WM 2010

Fußball-WM: Jubeln auch nach zehn

Für die Zeit nach 22 Uhr gelten in normalen Zeiten strenge Lärmschutzbestimmungen. Die Fußballweltmeisterschaft ist aber keine ganz normale Zeit, entschied die Bundesregierung .

Fussball-Fans im Sommer 2006 auf der Fanmeile in Berlin Regelung für den Ausnahmezustand Foto: REGIERUNGonline/Bolesch (Archiv)

Für die Dauer der Fußball-WM 2010 beschloss die Bundesregierung Ausnahmen vom üblichen Lärmschutz. So können sich die Fans die Spiele auf Großleinwänden auf Plätzen, in Freizeitparks und Biergärten auch bis in die Nachtstunden ansehen.

Spitzenereignisse wie die anstehende WM 2010 in Südafrika sind schließlich einmalig und fallen aus dem Alltag heraus. Millionen Deutsche dürften sich im Sommer die Spiele per Satellitenübertragung ansehen. Einige Spiele fangen jedoch erst nach 20 Uhr an und dauern so bis in den späteren Abend.

In Deutschland „live“ dabei

Schon bei der WM 2006 und der Europameisterschaft 2008 war der gemeinschaftliche Fußballgenuss in Gaststätten oder auf Plätzen („Public Viewing“) sehr beliebt.  Denn so können auch Daheimgebliebene die Spiele mit Gleichgesinnten sozusagen „live“ miterleben.

Für die Zeit vom 1. Juni bis zum 31. Juli werden dafür die Lärmschutzanforderungen für die Nachtstunden nach 22 Uhr gesenkt.

Schutz vor Lärm bleibt gewährleistet

Einen Freibrief für Krach und akustische Belästigungen bedeutet das nicht. Die Ausnahmen halten sich in klaren Grenzen.

Wer ein „Public Viewing“ veranstalten möchte, hat keinen Anspruch auf eine Genehmigung. Die zuständige Behörde ist bei ihrer Entscheidung, wie auch sonst, an die Wahrung des öffentlichen Interesses gebunden. Der Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen wie Lärm ist nach wie vor zu beachten. Ausnahmeregelungen gelten immer nur für Einzelfälle. Dafür prüfen die Ordnungsbehörden die jeweiligen örtlichen Verhältnisse.

Mittwoch, 24. März 2010

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