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Kulturstaatsminister

Mittwoch, 30. März 2011

Pressemitteilung:
109
Ausgabejahr:
2011

Präsidentenwechsel beim Bundesarchiv

Der bisherige Abteilungspräsident im Bundesarchiv, Dr. Michael Hollmann, wird neuer Präsident des Bundesarchivs. Diesem Personalvorschlag von Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat das Bundeskabinett heute zugestimmt. Hollmann tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hartmut Weber an, der mit Ablauf des 31. März 2011 nach gut elf Jahren altersbedingt aus dem Amt scheiden wird.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte hierzu: „Michael Hollmann kennt das Bundesarchiv und seine Mitarbeiter wie kaum ein anderer. Er ist ein Garant für die Fortsetzung der guten Arbeit des Bundesarchivs und seiner weiteren Entwicklungsfähigkeit. Dies gilt für die fortschreitende Digitalisierung ebenso wie für die Übernahme neuer Aufgaben. Ich begrüße es sehr, dass der Generationenwechsel an der Spitze des Bundesarchivs mit professioneller Kontinuität einhergeht.“

Der Germanist und promovierte Historiker Michael Hollmann (Jahrgang 1961) leitete im Bundesarchiv nach seiner archivfachlichen Ausbildung seit 1991 mehrere Referate in den Abteilungen „Fachliche Grundsatzangelegenheiten“, „Deutsches Reich“ und „Bundesrepublik Deutschland“. Er ist mit den Anforderungen und Erwartungen der Nutzer gut vertraut und darüber hinaus maßgeblich an der Weiterentwicklung der Informationstechnik des Bundesarchivs beteiligt. Er vertritt bereits jetzt das Bundesarchiv in nationalen und internationalen Gremien. In den letzten Jahren leitete er als Abteilungspräsident den Bereich „Bundesrepublik Deutschland“ mit ca. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit zahlreichen historischen und archivfachlichen Veröffentlichungen und Rezensionen hat sich Hollmann in die wissenschaftliche Diskussion eingebracht.

Das Bundesarchiv sichert das Archivgut des Bundes, der zentralen Behörden der DDR, des Deutschen Reiches und des Deutschen Bundes und macht es für die Öffentlichkeit nutzbar. Zum Bundesarchiv gehören u.a. auch das Filmarchiv, das Militärarchiv und die „Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte“ in Rastatt. Die Behörde hat rund 700 Mitarbeiter an insgesamt 8 Dienstorten, u.a. in Koblenz und Berlin.

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