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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Donnerstag, 26. September 2013

Pressemitteilung:
328
Ausgabejahr:
2013

Staatsministerin Böhmer: „Der Wert einer Willkommenskultur misst sich insbesondere am Umgang mit Flüchtlingen“

Zum morgigen “Tag des Flüchtlings“ hat Staatsministerin Maria Böhmer mit Nachdruck appelliert, auf schutzsuchende Flüchtlinge vor Ort in den Städten und Gemeinden in Deutschland zuzugehen.

„Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, haben ihre Heimat aus größter Not verlassen. Viele von ihnen hatten Angst um ihr Leben und sind traumatisiert. Dazu gehören aktuell auch die vor dem Bürgerkrieg in Syrien flüchtenden Menschen. Sie und alle anderen Flüchtlinge vertrauen zu Recht darauf, dass sie bei uns frei und sicher leben können. Die in unserem Grundgesetz verankerten Werte wie die Achtung der Menschenwürde gelten ohne Ausnahme für jeden in unserem Land. Umso wichtiger ist es, diese Werte tagtäglich mit Leben zu füllen. Damit sich die Flüchtlinge richtig bei uns aufgenommen fühlen, ist es entscheidend, ihnen die Hand auszustrecken und sie willkommen zu heißen. Das bedeutet, sie von Anfang an intensiv vor Ort zu begleiten. Jeder Einzelne kann den Flüchtlingen zu Seite stehen, beispielsweise mit konkreter Hilfe bei ihren ersten Schritten in dem für sie fremden Land. Der Wert einer Willkommenskultur misst sich insbesondere am Umgang mit Flüchtlingen“, betonte Staatsministerin Böhmer.


„Beispielhaft für die intensive Begleitung von Flüchtlingen ist das Engagement der Kirchen und der anderen Veranstalter der Interkulturellen Woche. Die Verantwortung für die Begleitung von schutzsuchenden Menschen tragen wir jedoch alle gemeinsam. Nur wer auf den anderen zugeht, kann Vorurteile abbauen und Vertrauen aufbauen. Das dadurch entstehende Wir-Gefühl kommt uns allen zu Gute“, erklärte Böhmer.

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