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Gedenken und Erinnern

Das Gedenken an Gewalt und Terror des NS-Regimes ist ein bleibender Auftrag. In München ist im März 2012 der Grundstein für ein Dokumentationszentrum am Ort der ehemaligen NSDAP-Parteizentrale gelegt worden. Der Bund beteiligt sich am Bau dieses Zentrums.

Die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen ist so umgestaltet, dass die auf den totalen Terror angelegte Geometrie des Lagers deutlich wird. Die Mittel zur Erforschung der Identität und Herkunft von NS-Raubkunst sind auf zwei Millionen Euro pro Jahr verdoppelt worden. Ein virtuelles Museum „Künste im Exil“ wird künftig über das Schicksal von vertriebenen Schriftstellern, Malern, Musikern und Filmemachern informieren.

Zum Gedenken an die SED-Diktatur ist in der ehemalige Grenzübergangsstelle Friedrichstraße in Berlin („Tränenpalast“) seit September 2011 die Dauerausstellung „GrenzErfahrungen“ zu sehen. Sie dokumentiert den Alltag in der Zeit der Teilung Deutschlands.
Im April 2012 eröffnete in Potsdam die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße eine Dauerausstellung zur Geschichte des sowjetischen Untersuchungsgefängnisses. Die ehemalige Zentrale des Ministeriums für Staatsicherheit Haus 1/ Normannenstraße ist denkmalgerecht instandgesetzt und grundsaniert. Die original erhaltenen Arbeitsräume von Stasi-Chef Mielke sind jetzt komplett zugänglich.

Die 8. Novellierung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes hat seit Anfang 2012 den überprüfbaren Personenkreis im öffentlichen Dienst ausgeweitet. Nahe Angehörige haben jetzt einen leichteren Zugang zu den Akten von Verstorbenen.

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