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Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Familienpflegezeit

Seit Januar 2012 gibt es die Familienpflegezeit. Um Angehörige zu pflegen, können Beschäftigte mit ihren Arbeitgebern vereinbaren, die Arbeitszeit zu reduzieren – für maximal zwei Jahre auf bis zu 15 Stunden. Der Arbeitgeber gewährt für diese Zeit einen Lohnvorschuss, den die Beschäftigten im Anschluss an die Pflegephase durch Mehrarbeit bei reduziertem Lohn zurückzahlen. Die Bundesregierung unterstützt die Familienpflegezeit mit Refinanzierungsmöglichkeiten der Lohnvorschüsse und zertifiziert Ausfallversicherungen. Schon wenige Wochen nach Einführung der Familienpflegezeit haben mehr als 40 Unternehmen Versicherungsschutz beziehungsweise Refinanzierung beantragt. Bisher nutzen mehr als 300.000 Beschäftigte die Familienpflegezeit.

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Wege zur Pflege

„Erfolgsfaktor Familie 2012“

Der Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2012“ ist im Oktober 2011 gestartet. Bei der Preisverleihung im Mai 2012 hat Schirmherrin Bundeskanzlerin Angela Merkel Arbeitgeber ausgezeichnet, die ihre Beschäftigten auf vorbildliche Weise bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.

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Erfolgsfaktor Familie

Mehr Frauen in Führungspositionen

Auf Initiative der Bundesregierung haben sich die Dax 30-Unternehmen verpflichtet, individuelle Quoten für die Führungsebenen unterhalb des Vorstands einzuführen.

Das Ergebnis: Die Zahl weiblicher Führungskräfte steigt. Knapp 41 Prozent der Führungspositionen, die neu zu besetzen waren, haben Frauen erhalten. Auch bei der Besetzung von Vorstandspositionen und Aufsichtsratsgremien sind Verbesserungen zu verzeichnen: Mitte 2012 gab es 12,8 Prozent weibliche Top-Führungskräfte. Das sind 4,1 Prozent mehr als noch 2010.

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Flexi-Quote

In zehn Regionalen Bündnissen für Chancengleichheit im ganzen Bundesgebiet, die Mitte 2012 gestartet sind, entwickeln Unternehmen und Kommunen gemeinsam Konzepte, damit mehr Frauen in Führungspositionen gelangen.

Faire Einkommensperspektiven für Frauen und Männer

Die Bundesregierung unterstützt verschiedene Projekte, um Lohnungleichheit entgegenzuwirken. So wurde am 23. März 2012 zum fünften Mal der Equal Pay Day durchgeführt. Schwerpunkt 2012 bildete das Thema Lohnfindung. Dazu gab es 760 Aktionen in 200 Städten und Gemeinden.

Mit dem Computerprogramm Logib-D können Personalverantwortliche in Betrieben geschlechtsbedingte Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen identifizieren. Bis Ende 2012 fördert die Bundesregierung 200 Beratungspakete: Insgesamt haben bereits 51 Unternehmen das Label „Logib-D geprüft“ erhalten, nachdem sie die Beratung erfolgreich durchlaufen haben.

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