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Entwicklungspolitik

Deutschland ist weltweit das drittgrößte Geberland in der Entwicklungszusammenarbeit. Im 14. Bericht zur Entwicklungspolitik vom April 2013 zeigt die Bundesregierung, wie sie ihr Konzept der Zusammenarbeit umsetzt.

BEntwicklungshelfer erklären eine neue Turbine in einem afghanischen Wasserkraftwerk. Entwicklungshelfer in afghanischem Wasserkraftwerk Foto: Bundeswehr / Martin Stollberg

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Mit der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist die Arbeit effizienter geworden. Vorher waren die staatlichen Durchführungsorganisationen nebeneinander tätig. Seit 2013 werden auch die einzelnen Entwicklungsmaßnahmen zentral überprüft. Das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit hat mit dem Evaluierungsprogamm 2013 bis 2015 die Arbeit aufgenommen.

Jahresthema „Zukunftsentwickler“

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die GIZ und die KfW haben 2013 ihr Jahresthema „Zukunftsentwickler“ fortgesetzt. Es befasst sich mit der Frage, wie man globalen Herausforderungen in der internationalen Zusammenarbeit begegnen kann. Ziel: Synergien in der Zusammenarbeit erreichen – ob es um kleine Unternehmen in Nordafrika oder um das Bildungssystem in Pakistan geht.

Mit der Einbindung der lokalen, deutschen und internationalen Wirtschaft in die Entwicklungszusammenarbeit werden neue Potentiale für die Kooperation nutzbar gemacht. Die afrikanischen Länder sind immer stärker in den globalen Welthandel eingebunden.

Bildungspolitik

Deutschland ist im Bereich Bildung zweitgrößter Geber weltweit. Die Bildungsstrategie 2010 bis 2013 „Zehn Ziele für mehr Bildung“ setzt auf ganzheitliche Bildungsförderung und zielt auf mehr Qualität, Wirksamkeit und Dialog. Unterstützt werden hauptsächlich afrikanische Staaten, vor allem fragile Länder.

Aufbau nachhaltiger ziviler Strukturen

Ob friedenserhaltende Maßnahmen gelingen, hängt auch vom Aufbau beständiger ziviler Strukturen ab. Das deutsche Engagement in Afghanistan ist hierfür ein Beispiel. Die Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich nicht nur auf Maßnahmen der Not- und Übergangshilfe, sondern schwerpunktmäßig auf gute Regierungsführung, Polizeiausbildung, Energie, Wasserversorgung, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung sowie Grund- und Berufsbildung.

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