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Integration

Ein Mann mit Migrationshintergrund und zwei Kollegen an einer Arbeitsplatte. Integration am Arbeitsplatz Foto: Judith Affolter

Willkommenskultur

Fast jeder fünfte Einwohner Deutschlands hat heute ausländische Wurzeln. Wir sind schon wegen des demographischen Wandels auf Zuwanderung angewiesen. Die Bundesregierung fördert daher die Willkommenskultur. Dazu gehört, Zuwanderer vom ersten Tag an bei ihrer Integration in Deutschland zu unterstützen. Integrationsangebote fördern die Erstintegration und die nachholende Integration für alle Zugewanderten mit rechtmäßigem Aufenthaltsstatus und Bleibeperspektive. Ziel ist, Chancengleichheit und tatsächliche Teilhabe – insbesondere am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben – zu ermöglichen. Instrumente hierfür sind zum Beispiel Integrationskurse oder Integrationsvereinbarungen.

Ein wichtiges Zeichen für eine Willkommenskultur in Deutschland setzt die Bundesregierung mit dem Portal „Make it in Germany“. Auf diesen Internetseiten können sich internationale Fachkräfte umfassend über das Leben und die Karrieremöglichkeiten in Deutschland informieren.

Integrationsbeirat

Entscheidend ist, die Integrationspolitik mit Migranten gemeinsam zu gestalten: Wir reden miteinander und nicht übereinander. Der Integrationsbeirat hat daher eine Schlüsselrolle.

Integrations-Indikatorenbericht

Im Integrations-Indikatorenbericht werden die Ergebnisse der Integrationspolitik gemessen und Erfolge sichtbar.

Sechster Nationaler Aktionsplan Integration und Integrationsgipfel

Integration ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, der Fahrplan dafür ist der Nationale Aktionsplan Integration. Im Mai 2013 fand auf Einladung der Bundeskanzlerin der 6. Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt statt. Dabei ging es um die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Integration, insbesondere in den Bereichen „Integration in Arbeitsmarkt und Erwerbsleben“ sowie „ Arbeitsmarktintegration durch Sprache, Ausbildung und Qualifikation“.

Fortführung der Deutschen Islam Konferenz

Die im Jahr 2006 ins Leben gerufene Deutsche Islam Konferenz (DIK) ist ein Dialogforum zwischen Staat und Muslimen, um den Muslimen in Deutschland mehr Mitgestaltung zu ermöglichen. Zuletzt kam die DIK im Mai 2013 zusammen. Im Mittelpunkt stand die Prävention von Extremismus und gesellschaftlicher Polarisierung. Zu diesem Thema hat die DIK eine neue Initiative gestartet, die Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamismus vor allem bei den Jugendlichen entgegentreten will. Die Islamkonferenz hat zu praktischen Ergebnissen geführt, wie beispielsweise der Leitfaden zur Imam-Fortbildung oder die Erklärung gegen häusliche Gewalt und Zwangsverheiratung.

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