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1961-2011

Wie sah es aus in der DDR?

Die Ausstellung  "Über Leben" im Deutschen Historischen Museum zeigt beeindruckende Fotografien aus der Geschichte des untergegangenen deutschen Staates. Und sie schlägt einen Bogen zum Umbruch in ganz Osteuropa nach 1989.

Präsentiert werden Arbeiten der Fotografen Thomas Hoepker und Daniel Biskup. Rund 280 Bilder dokumentieren auf unterschiedliche Weise das Zeitgeschehen zwischen Mauerbau und Ende der kommunistischen Herrschaft in Osteuropa.  Anlass der Ausstellung ist der Mauerbau vor fünfzig Jahren 1961 und das Ende der Sowjetunion 1991.

Angela Merkel betrachtet mit dem Fotografen Daniel Biskup ein Bild Bild vergrößern "Große Freude über Einheit und Freiheit" Foto: REGIERUNGonline/Denzel

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte bei der Eröffnung: „Mich erfüllt auch nach mehr als 20 Jahren die Möglichkeit von Einheit und Freiheit immer noch mit großer Dankbarkeit und mit großer Freude. Freiheit – das ist ein großes Wort, und doch scheinen uns inzwischen die Möglichkeiten, die freiheitliches Leben bietet, natürlich fast selbstverständlich geworden zu sein. Man kann sagen: Gott sei Dank, dass das so ist. Aber wir müssen uns auch immer wieder gewärtigen, dass Freiheit heute nicht einmal in Europa überall ein selbstverständliches Wort ist.“

Thomas Hoepker beobachtete mit seiner Kamera das fremde Leben im anderen Deutschland. Zwischen 1959 und 1991 näherte er sich ironisch-distanziert dem sozialistischen Alltag der DDR und dem Wandel nach dem Fall der Mauer. Daniel Biskup verfolgte in den neunziger Jahren die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in der DDR sowie in der  Sowjetunion und auf dem Balkan. Im Fokus seiner einfühlsamen Bilder stehen jene Menschen, die in Städten oder Flüchtlingslagern ums Überleben kämpften.

Die Ausstellung "Über Leben" im Deutschen Historischen Museum in Berlin ist noch bis zum 31. Oktober zu sehen.

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Mittwoch, 11. Mai 2011

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