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Erneuerbare Energien

Windkraft 2.0

Mit einem symbolischen Knopfdruck hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Ostsee-Windpark Baltik 1 in Betrieb genommen. "Damit wird in der Tat ein neues Kapitel der Energiegewinnung in Deutschland aufgeschlagen", so die Kanzlerin.

Bundeskanzlerin Merkel schaut beim Überflug des Offshore-Windparks aus dem Fenster ihres Hubschraubers auf die Windräder in der Ostsee. Windkraft von der Ostsee Foto: REGIERUNGonline/Bergmann

Die Bundesregierung will den Ausbau der Windenergie-Anlage auf hoher See beschleunigen. Denn abseits der Küste, auf dem offenen Meer (offshore), herrscht regelmäßiger Wind. Bis zum Jahr 2030 sollen Offshore-Windanlagen 25 Gigawatt Strom erzeugen und damit die Jahresleistung von rund 20 Atomkraftwerken ersetzen. Die Windenergie kann so mehr als 25 Millionen Menschen mit sauberem Strom versorgen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung des Offshore Windparks Baltik I, an einem vereinfachten Modell des Windparks Bild vergrößern Neues Kapitel der Energiegewinnung Foto: REGIERUNGonline/Bergmann

Strom aus Windparks vor der Ostsee- und Nordseeküste soll den Löwenanteil des Ökostrom-Ausbaus stemmen. Der jetzt eröffnete Windpark Baltik 1 besteht aus 21 Windkraftanlagen und liegt etwa 16 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. 

Mit einer Gesamtleistung von 48,3 Megawatt erzeugen die Windräder jährlich rund 185 Gigawattstunden Strom. So lässt sich der Jahresenergiebedarf von rund 50.000 Haushalten aus klimaschonender Windkraft decken. Der erzeugte Strom wird in einer Umspannstation von 33 Kilovolt auf die Übertragungsspannung von 150 Kilovolt umgewandelt. Über ein 60 Kilometer langes Seekabel gelangt der Strom an Land.

Montag, 2. Mai 2011

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